In meiner Leere bist du mir manchmal ganz schön nah,
ohnmächtiger Gott.
Immer wieder schau ich auf das Bild in meiner Hand:
DU, zum 3. Mal gefallen unter dem Kreuz…
(fast) ohnmächtig liegst du da und so verletzlich…
DU hältst alles aus und bleibst…
…und bist mir so nah und kennst meine Ohnmacht,
meine Leere, meine Angst und die Dunkelheit.
Bleibst da , mit mir
weinst meine Tränen mit,
hältst meine Angst mit aus, die Leere und die furchtbare Dunkelheit.
Manchmal glaub ich, dass ich dich berühren kann,
Zärtlicher,
so nah bist du…
Ein anderes Bild rutscht in meine Gedanken.
Wieder DU
auferstanden!
Die Angst, die Leere, das Dunkle besiegt,
erlöst…
Ich schau auf die Wunde an deiner Seite und spür (mit Schwester Klara)
„durch diese heilige Wunde strömt die Fülle deines Erbarmens…“
Weil DU unsere Dunkelheit kennst und unsere Leere,
bist du so nah…
Fülle mich mit deinem Erbarmen,
Erfülle meine Leere ganz mit deiner Gegenwart!
Und in mir wächst eine unendliche Dankbarkeit,
dass DU alles ausgehalten hast…
Für mich und die ganze Welt.
Einfach unfassbar, Liebevoller!
Schenk mir, für alles was kommt
„einen rechten Glauben, eine sichere Hoffnung und eine vollendete Liebe,
dass ich mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und
all meiner Kraft dich lieben kann“…
Lass deine Liebe, dein Erbarmen immer wieder strömen,
überströme mich immer wieder neu
mit deinem göttlichen Licht,
dass ich deinen Auftrag für mich erkennen kann
und stark, mutig und mitfühlend genug bin,
DEIN Licht, DEINE Liebe weiter zu schenken,
allen, die mir begegnen.
Flute die ganze Welt immer wieder neu mit deiner Liebe,
mit „der strömenden Fülle DEINES Erbarmens!“