Gründonnerstag
Annehmen können??!
nicht genügen müssen
Vergebung erfahren
sich ganz tief beugen…
erdnahe Gegenwart
Mahl feiern mit so vielen
offen sein für DEIN großes Geheimnis
sich dem Geheimnis nähern
gar nichts verstehen – und Augenblicke des Erkennens
DU! da in Brot und Wein
Fülle des Lebens
heiliges Geschehen
miteinander feiern
Lachen und Sommerluft
DU! so einfach da
einfach im Brot
schlichtes Zeichen
Fest, das nicht aufhört….
Karfreitag
Nur leere Hände…
Von Geburt an bin ich geworfen auf DICH
von Mutterleib an bist DU! mein Gott
Sterben und Tod
Leid und Dunkel
und vor der Tür blüht die Hoffnung
Kalter, harter Boden unter mir
ausgestreckt da liegen
vor DIR
hingeworfen vor DEINER Größe
DEINEM Leid – Gott
Nichts machen können
gehalten getragen geliebt
von DIR
in deine Hand geflüchtet
DU! so nah,
zerbrechlich Allmächtiger
leidenschaftlich rot leuchtest DU mir…
Sterbesituationen in meinem Leben
DEIN Sterben – DEINE Einsamkeit –DEIN Leid
aushalten?!
DU! Sterbender, mir so nah
Ich fühl Deine Einsamkeit
DU! da an den dunkelsten Stellen der Erde
gegenwärtig in tiefstem menschlichen Leid
aufgerichtet werden
da sein dürfen
Sonnenstrahlen und Tee wärmen
Lächeln – miteinander
Karsamstag
Tag der Stille
die Stille (irgendwie) bewahren (nicht immer einfach…)
heilige Gräber
DIR nahe kommen, Verstorbener
Dein Körper liegt da…
gezeichnet vom Tod
stellt mich in Gedanken
an die Betten der vielen Verstorbenen im Krankenhaus
ich berühr Dich, streichel Dich
DU! bist so nah
jetzt hier
und bei den Sterbenden und frisch Verstorbenen unserer Zeit
Bei ihnen darf ich DIR begegnen
in unserer Welt
Stille und Musik
Kirchenduft – Weihrauch und Blüten
fröhliche Vorfreude
Eier färben , Zweige schmücken
Frühstückssachen in den Korb packen
Die TodesStille geht langsam über in Ostern
Wir feiern, dass das Leben siegt
gerade jetzt siegt…
die Nacht durchbricht…
Ostern
Feuer und Dunkel
DEIN Licht in aller Dunkelheit der Welt
Da ist auch Angst, die schleicht herum
DU! das Licht!
Durchström uns! Jetzt!
Wir feiern den Sieg des Lebens
überwältigend viel…
Dich feiern wir
Schöpfer der Lebens, Ursprung von allem
Send deinen Geist aus
Und alles wird neu – immer wieder
DU! Da in so vielen Zeichen
Wasser und Licht
DU! Überfließender
überwältigt von allem bin ich ganz klein
ich hör von der Gnade des Nullpunkts
gerettet – ich bin gerettet
Deine Hand hält mich
ich kann da stehen
Feiern und singen
miteinander da sein und lachen
(ich denk an den Lockdown – diese einsame Osternacht
und das Verloren sein
und bin unendlich dankbar für alle die Fülle, für die Gemeinschaft,
für so lebendiges Miteinander
Und bitte für alle, die heute einsam sind und verloren
Hüll DU! sie ein in Deine Liebe!)
Ostermontag
DU!
Mit uns auf dem Weg
Hinaus in die Welt
Neues beginnt
Altes lassen
fällt schwer
es tut gut zu hören, dass es anderen auch so geht
suchen und finden
Und die Freude, wenn man sich sieht
AugenBlicke voll Leben
Mut fassen und aufbrechen in die Welt
Zeug*innen sein
von dem, was wir feiern
Erzählen von DIR,
Gott der Fülle
DEIN Licht in die Welt strahlen,
DICH in die Welt leben
DEINE Liebe in die Welt lieben…
